Holzvergaser mit Holzpellets

Holzgas - ein vergessener Brennstoff neu entdeckt mit dem Burkhardt Holzvergaser

Holzvergaser sind vor allem aus der Nachkriegszeit bekannt, als man aufgrund von Treibstoffmangel erfinderisch werden musste, um mobil zu bleiben. Bei der Holzvergasung finden Pyrolysevorgänge statt, die durch den Einfluss hoher Temperaturen und Luftzufuhr aus dem Brennstoff Holz neben Koks bzw. Holzkohle auch brennbares Holzgas entstehen lassen, welches extrahiert, gereinigt und weiter verwendet werden kann. Die Holzvergasung wurde jedoch von einem großen Nachteil begleitet: die Ruß- und Teerentwicklung beim Pyrolysevorgang. Die älteren Motoren konnten damit umgehen. Heutige Hochleistungsmotoren, wie sie auch in modernen Blockheizkraftwerken eingesetzt werden, verkraften derartige Nebenprodukte nicht.

Verfahren auf den Kopf gestelltAufsteigende Gleichstromvergasung im Burkhardt Holzvergaser

Das herkömmliche Prinzip der Holzvergasung wurde von uns vollkommen überdacht und neu interpretiert. Somit unterscheidet sich unser Konzept von den bekannten Holzvergasern in der Art der Prozessführung und im Brennstoff (Holzpellets) selbst. Ein technischer Kniff unserer Experten verhalf dem System dabei zu seinem Erfolg:

Der Prozess wurde regelrecht auf den Kopf gestellt. Die Holzpellets werden dabei von unten in den Reaktor eingebracht. Dort findet eine aufsteigende, einstufige Vergasung unter Ausbildung einer stationären Wirbelschicht statt. Diese wird mit einem Luftstrom über einen Seitenkanalverdichter erzeugt. Ein Bettmaterial ist hierbei nicht nötig, da sich der Brennstoff von selbst stabilisiert. Aufsteigend bedeutet, dass die Stufen der Holzvergasung (Trocknung, Pyrolyse, Oxidation und Reduktion) von unten nach oben durchlaufen werden. Ziel ist es, einen möglichst hohen Anteil der in den Holzpellets gebundener Energie auf das brennbare Synthesegas zu übertragen. Mit unserem patentierten Prozess erreichen wir eine gleichmäßige Vergasung und daraus resultierende optimierte Folgeabläufe mit nahezu vollständiger Umsetzung zu verwertbarem Holzgas. Lediglich die nicht zersetzbaren Mineralstoffe der Biomasse bleiben als Ascheanteil zurück.

Teerhaltige Substanzen werden durch die homogenen Reaktionsbedingungen und lange Verweildauer in hohen Temperaturbereichen nahezu vollständig zersetzt, was eine Verbrennung im Motor begünstigt.

Wir können somit Laufzeiten von über 7500 h/a mit gleichmäßiger Leistungsbereitstellung erzielen.

Wir bieten zwei verschiedene Leistungsgrößen an: